Denken auf Vorrat
Eigentümer: Dr. Rainer Kühn, Prof. Dr. Friederike Müller-Friemauth
Kursiefener Str. 22
51519 Odenthal
(1) Sämtliche Leistungen und Offerten der [DaV] basieren ausschließlich auf den nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Diese AGB sind integraler Bestandteil sämtlicher Vereinbarungen, die zwischen DaV und ihren Vertragspartnern („Kunde“) über angebotene Lieferungen oder Dienstleistungen geschlossen werden. Dies gilt ebenso für künftige Leistungen und Offerten, selbst wenn sie nicht nochmals explizit vereinbart werden.
(2) Anderslautende Geschäftsbedingungen des Kunden oder Dritter werden nicht Vertragsinhalt, auch dann nicht, wenn DaV deren Gültigkeit im Einzelfall nicht ausdrücklich ablehnt. Eine Bezugnahme auf Korrespondenz, die Geschäftsbedingungen des Kunden enthält oder auf solche verweist, stellt keine Zustimmung zu diesen dar.
(3) Die Dienstleistungen von DaV richten sich ausschließlich an Unternehmer und nicht an Verbraucher gemäß § 13 BGB.
(4) Kunden außerhalb Deutschlands sind selbst dafür verantwortlich, eventuell anfallende Umsatzsteuern, Mehrwertsteuern oder ähnliche Abgaben gemäß den Vorschriften ihres jeweiligen Landes zu deklarieren und zu begleichen.
(1) DaV bietet onlinebasierte Beratungsservices für Führungskräfte und Unternehmer an, insbesondere in den Bereichen Unternehmensentwicklung, Führungs- und Persönlichkeitsentwicklung. Ein bestimmter Erfolg, wie z.B. das Erreichen konkreter Umsatzziele, ist nur dann geschuldet, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
(2) Der Kunde hat alle erforderlichen Mitwirkungspflichten unverzüglich und vollständig zu erfüllen. Unterlässt der Kunde die erforderliche Mitwirkung und hindert damit die Leistungserbringung durch DaV, bleibt der Anspruch auf die vereinbarte Vergütung unberührt.
(3) Bei der Ausführung der Leistungen steht DaV ein Leistungsbestimmungsrecht gemäß § 315 BGB zu.
(4) DaV ist berechtigt, Subunternehmer oder Dritte mit der Erfüllung der vereinbarten Leistungen zu betrauen. Ein Anspruch auf persönliche Leistungserbringung besteht nicht.
(5) Vereinbarte Video-Calls sind verbindlich. Ein Anspruch auf Nachholung entfällt, sofern der Kunde die Teilnahme versäumt. Sollte der Ausfall durch DaV verursacht sein, wird ein Ersatztermin angeboten.
(6) Der Kunde stellt sicher, dass alle technischen Voraussetzungen (Internetverbindung, Kamera, Mikrofon etc.) für die Nutzung der Dienstleistungen gegeben sind.
(7) Sollten im Rahmen der Beratung Vor-Ort-Termine beim Kunden notwendig werden, sind diese separat zu vereinbaren und gemäß Zusatzvereinbarung zu vergüten. Reise- und Aufenthaltskosten trägt der Kunde.
(8) Durch die Beauftragung von Beratungsleistungen wird kein Arbeitsverhältnis zwischen dem Kunden und DaV begründet.
(9) Hinweis gemäß § 12 FernUSG (Fernunterrichtsschutzgesetz): Die von uns angebotenen Online-Kurse, Webinare oder digitalen Trainings dienen primär der beruflichen Weiterbildung und dem Informationsaustausch. Sie stellen keine genehmigungspflichtigen Fernunterrichtskurse nach dem Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) dar. Unser Angebot umfasst keine systematisch überwachten Lernerfolgskontrollen, Prüfungen oder Zertifizierungen, welche eine staatliche Zulassung durch die ZFU (Zentralstelle für Fernunterricht) erfordern würden. Unsere Online-Angebote sind daher nicht zulassungspflichtig nach § 12 Abs. 1 Satz 1 FernUSG.
Ein Vertrag zwischen DaV und dem Kunden kommt mündlich, schriftlich oder in Textform zustande.
(1) Die von DaV angegebenen Preise sind verbindlich und verstehen sich als Nettobeträge zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Vorbehaltlich anderslautender Vereinbarung ist die Vergütung sofort und vollständig im Voraus fällig. Eine einmal erteilte (SEPA-) Einzugsermächtigung gilt bis auf Widerruf.
(3) Bei vereinbartem SEPA-Lastschrifteinzug ist der Kunde verpflichtet, DaV ein entsprechendes Mandat zu erteilen.
(4) Der Kunde erhält eine ordnungsgemäße Rechnung, die die Umsatzsteuer ausweist.
(5) Bei Rückbuchungen aufgrund fehlgeschlagener Lastschriften ist der Kunde verpflichtet, den offenen Betrag binnen drei Werktagen zu begleichen und die entstandenen Rückbuchungskosten zu übernehmen.
(6) Eine Aufrechnung ist nur zulässig, wenn die Forderung anerkannt oder rechtskräftig festgestellt wurde. Gleiches gilt für die Geltendmachung von Zurückbehaltungsrechten.
(1) Der Vertrag gilt für die vereinbarte Mindestlaufzeit. Eine vorzeitige Kündigung ist ausgeschlossen.
(2) Freie Kündigungsrechte vor Ablauf der Laufzeit sind nicht gegeben.
(3) Jede Kündigung bedarf der Schriftform.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(1) Leistungsfristen beginnen erst nach vollständiger Zahlung und Erbringung aller erforderlichen Mitwirkungshandlungen durch den Kunden.
(2) Bei Zahlungsverzug ist DaV berechtigt, weitere Leistungen auszusetzen.
(3) Gerät der Kunde bei Ratenzahlungen mit zwei Raten in Verzug, kann DaV den Vertrag außerordentlich kündigen und alle bis zum nächsten ordentlichen Kündigungstermin fälligen Beträge geltend machen.
(1) DaV erbringt die vereinbarten Leistungen mit der gebotenen Sorgfalt gemäß den vertraglich festgelegten Bedingungen. DaV kann sich dabei jederzeit der Unterstützung Dritter bedienen.
(2) Sollte DaV an der Leistungserbringung gehindert sein, und liegt der Grund hierfür in der Sphäre des Kunden, bleibt der Vergütungsanspruch von DaV unberührt.
(1) Der Kunde hat sich gegenüber DaV und anderen Teilnehmern stets korrekt und angemessen zu verhalten. Jegliche diffamierenden oder unzulässigen Äußerungen über DaV und seine Leistungen, insbesondere falsche Tatsachenbehauptungen oder beleidigende Inhalte, werden zivil- und strafrechtlich verfolgt.
(2) Bei Teilnahme an Veranstaltungen, ob virtuell oder vor Ort, hat der Kunde für einen störungsfreien Ablauf zu sorgen und sich an die Anweisungen von DaV zu halten. Wiederholte Verstöße können zum Ausschluss von der Veranstaltung führen, ohne dass der Vergütungsanspruch entfällt.
(1) Der Kunde erhält während der Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an allen von DaV bereitgestellten Materialien, wie Arbeitsunterlagen, Video-Inhalten und Plattformzugängen. Die Nutzung ist ausschließlich auf den Kunden beschränkt.
(2) Das Nutzungsrecht gilt unter der Voraussetzung, dass die vereinbarte Vergütung vollständig beglichen wurde.
(3) Bei Ratenzahlungen geht das Nutzungsrecht erst mit Zahlung der letzten Rate auf den Kunden über, sofern nichts Abweichendes vereinbart wurde.
(4) Eine Weitergabe der bereitgestellten Materialien, Inhalte oder Zugänge an Dritte ist strikt untersagt. Dies schließt auch jegliche Bearbeitung oder Vervielfältigung im Sinne des § 23 UrhG aus.
(5) Verstöße gegen die Regelungen zur Weitergabe oder Nutzung der Materialien werden rechtlich verfolgt.
Ein Widerrufsrecht besteht weder für Unternehmer im Sinne des § 14 BGB noch für Kaufleute im Sinne des HGB. Ein solches Recht wird auch nicht seitens DaV eingeräumt.
(1) DaV haftet ausschließlich für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet DaV nur
1. a) bei Schäden an Leben, Körper oder Gesundheit,
2. b) bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde vertrauen darf). In diesem Fall ist die Haftung auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(2) Eine Haftung für Datenverluste ist auf den Wiederherstellungsaufwand begrenzt, der bei regelmäßiger und angemessener Datensicherung entstanden wäre.
(3) Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz oder für übernommene Garantien bleibt unberührt.
Sobald ein Vertrag unter Einbeziehung dieser AGB geschlossen wurde, gelten sie auch für alle zukünftigen Verträge zwischen DaV und dem Kunden, ohne dass es einer erneuten ausdrücklichen Einbeziehung bedarf. Die jeweils aktuelle Version der AGB kann jederzeit auf der Website von DaV eingesehen oder auf Anfrage zugesandt werden.
(1) DaV behält sich vor, diese AGB aus wichtigen Gründen anzupassen, z.B. bei Änderungen der Rechtslage, der Rechtsprechung oder aus technischen und organisatorischen Notwendigkeiten.
(2) Änderungen werden dem Kunden spätestens zwei Wochen vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Sofern der Kunde der Änderung nicht innerhalb von vier Wochen nach Erhalt der Mitteilung schriftlich widerspricht, gelten die neuen AGB als angenommen. DaV wird den Kunden in der Änderungsmitteilung ausdrücklich auf die Widerspruchsfrist und die Folgen eines unterlassenen Widerspruchs hinweisen.
(3) Wird das vertragliche Gleichgewicht durch eine Änderung erheblich gestört, bleibt die Änderung unwirksam.
(1) Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Individuelle Vereinbarungen zwischen den Parteien haben stets Vorrang vor diesen AGB.
(2) Der Vertrag unterliegt ausschließlich dem deutschen Recht, unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(3) Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist der Sitz von DaV.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt. In einem solchen Fall verpflichten sich die Parteien, die unwirksame Bestimmung durch eine wirtschaftlich möglichst gleichwertige Regelung zu ersetzen.
AGB Stand: 06.01.2026