Dieses kurze Video ist für Frauen, die beruflich nicht gescheitert sind, ganz im Gegenteil. Ich spreche hier zu ambitionierten Leistungsträgerinnen, die aber das Gefühl haben, dass ihre Rolle nicht mehr safe ist, dass die anfängt zu trudeln. Wenn Du hier bist, weil Du Tipps suchst für Motivation, für persönliche Entwicklung, ist das für dich wahrscheinlich nicht der richtige Ort. Wenn Du hier bist, zu verstehen, warum Leistung heute nicht mehr alleine trägt, warum es eine ganze Reihe von Karrieren gibt, das betrifft übrigens auch Männer, die trotz guter Leistung plötzlich einbrechen, ohne dass wir sehen können, woran das genau liegt, dann ist das Video für dich. Hier geht's vier Maximen für leistungsbewusstes Arbeiten, ja, aber auch für resiliente Berufswegeplanung. Du willst in zehn Jahren noch dabei sein? Die meisten beruflichen Brüche, die ich sehe, haben nichts mit fehlenden Fähigkeiten oder einbrechenden Kompetenzen oder so was zu tun. Das ist ganz anderes Thema. Die meisten einbrechenden Karrieren liegen daran, dass die, also aus Unternehmenssicht, die strategische Bedeutung der beruflichen Rolle anfängt zu bröseln, zu erodieren, ohne dass die Person in dieser Rolle weniger leistet, weniger sichtbar wäre, sich nicht engagiert, sich nicht involviert ist, also dass die Person diese Rolle nicht mehr professionell füllen würde. Und das fühlt sich sehr lange nicht wie ein Problem an und das macht es gefährlich. Was meint das? In vielen Unternehmen wird heute sehr viel gearbeitet und auch an sehr vielen Stellen entschieden, aber sehr selten unternehmerisch relevant entschieden. Macht hängt nicht daran, wie engagiert oder ausgelastet jemand ist. Übrigens auch nicht an Entscheidungsbreite oder Entscheidungstiefe. Das wird oft falsch eingeschätzt. Sondern daran, ob deine Rolle an Entscheidungen angeschlossen ist, ob deine Entscheidungen sozusagen an deiner Rolle kleben, ob deine Entscheidungen problemlos wechseln könnten, ob die auch jemand anders entscheiden könnte. Viele moderne Rollen sind hochattraktiv und hoch ausgelastet, aber strukturell entkoppelt von Macht. Viele Programme von Frauen setzen bei Verhalten an. Präsenz, raus aus dem graue Maus Habitus, Kommunikation, Sichtbarkeit bis hin zu Schlagfertigkeitstrainings. Das kann sehr entlastend wirken, in der Regel auch inspirierend, so hab ich das immer empfunden, ändert aber nichts an der Verteilung von Entscheidungsmacht. Strukturell gesehen verschiebt Empowerment Verantwortung nach unten. Das heißt, die Organisation bleibt, wie sie ist und die Anpassungsarbeit leisten die Einzelnen in der Mitte oder in den Teams. Das Oben bleibt komplexitätsfrei und wird sozusagen nach unten wegdelegiert. Das ist eine der Kerne agilen Arbeitens. Es gibt inzwischen viel solide Forschung dazu. Empowerment entlastet das C-Level. Viele Frauen treffen heute weitreichende Entscheidungen, Karriereentscheidungen auf der Basis von Trends, Intuition, Hoffnung, wird schon irgendwie gut gehen, Werten, Überzeugungen, wie ich arbeiten möchte, ja, alles in Ordnung. Aber was fast immer fehlt, ist eine nüchterne Einschätzung deiner Rolle. Ich meine jetzt hier nicht so was wie Leadership oder nicht Leadership, sondern die Zukunftsfähigkeit dessen, was Du tust, die Machtanbindung und die strukturelle Bedeutung, auch mittel- und langfristig, ja. Da fehlt etwas. Ich könnte jetzt hier über den Krisenumbruch unserer Marktumfelder reden, über die Bedeutung von Geopolitik, KI und so weiter und so fort. Ich beende an dieser Stelle einmal die inhaltliche Einordnung. Unter diesem Video findest Du die Möglichkeit, eine individuelle schriftliche Rollen- und Risikoanalyse zu buchen. Da kannst Du deine Position und deine Rolle in deiner Firma kopfproportional individuell datenbasiert einmal analysieren lassen. Alternativ kannst Du auch ein Gespräch vereinbaren, überhaupt mal zu klären, ob in deiner Situation eine Analyse oder ein weiterführendes Programm überhaupt sinnvoll wäre. Und alles Weitere findest Du unter diesem Video.