Inno-Lab Silicon Valley

Wenn es stimmt, dass gute Unternehmer:innen kopieren und die besten klauen, gibt’s hier das Schlaraffenland für Ideendiebe

Disruption im Denken

Ist es möglich, die visionäre Kraft kalifornischer Unternehmen zu nutzen, ohne deren Business-Mindset mit einzukaufen, zu »amerikanisieren«? Genau das haben wir in diesem Buch gemacht: Die Denkwerkzeuge der einschlägigen Vorbild-Unternehmer gescannt, in ihrem Sinn und Zweck verstehbar gemacht und für Europäer umgeschrieben.

Sinn und Zweck des Buches

Das Valley steht seit Jahrzehnten für diejenige Region der globalen Ökonomie, die wie keine andere die Denk- und Praxismuster des unternehmerischen Innovationsmanagements revolutioniert hat. Es gibt zahlreiche personenzentrierte Darstellungen dieses Benchmarks, aber wenig – für Europäer adaptierbare – Beschreibungen, welche Denk- und Praxiswerkzeuge dort benutzt werden, wie deren Methodik aussieht. Führungskräfte, die nicht unternehmensgebunden, sondern Mindset-orientiert diese Tools kennenlernen und eventuell auch selbst ausprobieren möchten, erfahren, welche die populärsten und erfolgreichsten sind und wie sie funktionieren.

Um welche Tools und Methoden geht es hier?

Betriebswirtschaftliche Innovation steht für die Innovations-Pipeline mit Stage Gates, Chain linked-Controlling und marketingnahen Modellen und Strategien. Zeitgeistig ergänzt und übersetzt: Heute für Scrum, Holokratie, Design-Thinking, WoL, Kanban-Boards, Unternehmensdemokratie und Agilität. Falsch ist das nicht, die Amerikaner nutzen dies auch. Bloß: Warum eigentlich? Was steht hinter dem Hype um mehr Flexibilität, Hierarchieabbau und Selbstorganisation, wenn es um Innovation geht?

Antwort: Radikalere, potenziell diruptive inside-out-Innovationen. Überzeugte Setzungen von Neuem aus der Unternehmung heraus (also nicht durch Detektieren bereits messbarer Trends »draußen«). Die Tools dafür sind logischerweise aber keine Arbeitsmethoden, sondern Denk-Veränderungen und bei uns nahezu unbekannt: Deep Play, Straight Talks und autologische Modelle sind Mittel für eine Veränderung von Kommunikation und Bewerten, nicht zur »Ideenfindung«. Und die radikalen Ideen entstehen in dieser und aus dieser andersartigen Kommunikation, nicht in Kreativ-Sessions. Die betriebliche Alltagskommunikation selbst ist daher wichtigster Kreativitätstreiber.

Wer profitiert von dem Buch?

Innovationsverantwortliche mit Neugier auf disruptives Denken und Hilfen für radikalere Innovationsansätze

Organisationsentwickler, die sich einen Eindruck davon verschaffen möchten, was diese Art des Innovierens für Kultur und Kommunikation der Firma bedeutet

Interkulturell Interessierte – denn pazifisches Denken ist transdisziplinär und hält sich nicht an Kulturgrenzen

Ausgangs-situation

Die Komplexität der Märkte erschlägt die Unternehmen, Entscheidungsprobleme häufen sich, die BWL gerät an Grenzen

Anders entscheiden

Wie treffen kalifornische Unternehmen Strategie- und Innovationsentscheidungen? Die Tools

Exzellenz

Welche Faktoren machen Langfrist-Entscheidungen unter VUCA-Bedingungen erfolgreich?

Zukunfts-intelligenz

Transformationswirtschaft – was auf uns zukommt

Innovations-»Denke« aus Fern-West

Lassen Sie sich inspirieren von denen, die dieses Geschäft erfunden haben und seit Jahrzehnten damit die globale Wirtschaft prägen!


Silicon Valley als unternehmerische Innovation. Zukunft erforschen – Wagnisse eingehen – Organisationen entwickeln

180 Seiten, 1. Auflage 2016 

Springer Gabler (Wiesbaden)

Softcover 34,99 € (inkl. MwSt.)








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